BURGSALACH

Burgsalach (720 E., 580 m)

Stattliches Juradorf, renovierte Jurahäuser, Zeugnisse der römischen Herrschaft am Limes, Spielplatz, Grillhütte, Kegelbahn

Burgsalach liegt auf der Hochfläche der Südlichen Frankenalb, unmittelbar am Rätischen Limes. Der römische Burgus, ein Kleinkastell aus der Spätlimeszeit gilt als besonderes Bauwerk, das in dieser Form nur noch in Nordafrika zu finden ist. Auch ein Holzwachturm zeugt von der Zeit der römischen Herrschaft. 1070 wurde Burgsalach bei einer Kirchenweihe durch Bischof Gundekar II. als Salach erstmals erwähnt. 1281 übergaben Conrad und Hanricus von Salach dem Kloster Wülzburg das Patronatsrecht über die Kirche. 1545 gehört das Dorf dem Schenken von Geyern. 1551 hieß das Dorf Salach bei Raitenbuch. Das Schloss wurde auf den Grundmauern des Schulhauses 1744 erbaut.

Kirche in Burgsalach  Haus in Burgsalach



Ortsteile:

Indernbuch (202 E., 540 m)

kleines ruhiges Dorf auf der Jurahochfläche

Ortsbild von Indernbuch Der Ort wurde wohl im 12. Jahrhundert gegründet - "im Waldesinnern", wie der Name besagt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1119, der Ort wird dort als Unnternpuch bezeichnet. Die 1473 errichtete Kirche wurde 1674 durch Blitzschlag zerstört. In der Mitte des Ortes steht heute ein Glockenturm. Im Zuge der ersten bayerischen Gebietsreform schloss sich Indernbuch 1972 der Gemeinde Burgsalach an.



Pfraunfeld (270 E., 560 m)

Juradorf im Anlautertal, Spuren früherer Erzgruben

Kirche in Pfraunfeld Erste geschichtliche Daten stammen von einem Wicpert von Pfrumveld, der 1179 ein Gut in Höbing nach Berchtesgaden verschenkte. Der Ort wurde im Dreißigjährigen Krieg bis auf die Kirche vollständig zerstört. Von 1693 bis 1863 Erzabbau. Der Eingang zur früheren Erzgrube ist heute noch zu sehen. In der 1910 von den Bürgern in der Ortsmitte errichteten Kirche ist jetzt noch eine Prozessionsstange der Bergleute aus dem 18. Jahrhundert zu besichtigen.